hedonIsM(y) trojaner![]() kunstharz, computertasten recycelt, computerkabel recycelt tasten, atome der kommunikation, bausteine dieser figur. nachbildung des trojanischen pferdes, erste figur, die ihr eigentliches ziel unter der haut getragen hat. gebrauchsspuren auf diesen tasten, reste ersten lebens, farbnuancen von elfenbein-weiss bis nicotin-gelb. vermutung bis verdacht, dass das internet -nicht nur dessen viren- den begriff trojaner verdient hat. internet ist medium, informationen bekommen, freiwillig oder unfreiwillig welche abgeben. antrieb hinter diesen aktionen, teddybär ersteigern, nebenwirkungen von viagra googeln: unser eigener hedonismus. ausstellung zum kunstpreis der NN 2009, KUNSTHAUS nuernberg |
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choreOdyssee![]() choreOdyssee eine bühnenfassung von Homers Odyssee odysseus, der es sich nach dem trojanischen krieg vor allem mit dem meeresgott poseidon verscherzt hat, wird von diesem auf eine 10jährige irrfahrt geschickt. in der choreOdyssee aber, lassen wir den hauptdarsteller weg und richten den fokus auf die "nebendarsteller": alles frauen! kein wunder. war er doch 9 dieser 10 jahre seiner odyssee in ihrer nähe! nur die frauen-figuren werden in der Odyssee plakativ beschrieben, bekommen ein erkennbares individuelles profil. einige dieser frauentypen haben sich, bis heute, in vielen sprachen erhalten als begriffe wie "sirenenhaft", oder " becircen” um ein verhalten oder einen charakter zu beschreiben. in der choreOdyssee definieren sich die beteiligten durch ihre choreografien, ihren persönlichen tanz-stil. christoph winkler, choreografie/ adaption, babis panagiotidis, idee/ Odyssee adaption, frieder weiss, produktion/ medien, bettina thiel, fleur conlon, joulia strauss, janina joyner, gabrielle reuter, tanz |
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Jenseits der Schatten![]() Oper von Vladimir Tarnopolski bundeskunsthalle bonn 2006 Platons Höhlengleichnis, berüchtigte und berühmteste metapher der abendländischen philosophie, hat bis heute nichts von ihrer schärfe und aktualität verloren. hier siedelt der star der russischen avantgarde Vladimir Tarnopolski sein zweites opernprojekt an, dabei sind es nicht die philosophen, sondern die künste, die den menschen zur wahrheit führen. die vertonung der zunächst abstrakten texte, die sich der kunst als medium zur erhöhung der menschheit widmen, wird durch die palindrome dance company durch expressiven tanz und dem spiel mit licht und schatten visualisiert. regie: robert wechsler kostüm und stage design: babis panagiotidis video design and technology: frieder weiss jenseits-der-schatten.de |
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